Logbucheintrag Nr. 05-KW4
Mittwoch: 23.01.2013
Heute war, mal wieder, keine Vorlesung. Statt dessen begann heute die internationale "pirnt on" Konferenz 2013, zu der unter anderem zwei unserer Dozenten aus Chemnitz eingeladen waren.
Donnerstag: 24.01.2013
Der Tag der Tage. Zumindest für die Jungs aus dem pmTUC Büro.
Heute ist die offizielle Einweihung der Forschungsräume. Doch bevor das passieren kann, ist noch einiges zu tun...
Jeder, der in irgendeiner Form der Uni Chemnitz angehört, hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Meine war es den Mitarbeiter des Auswertigen Amtes, Indien und den Abgeordneten für internationale Forschungsarbeiten vom Flughafen in Mangalore ab zu holen.
Ich hab mich um halb acht mit dem Fahrer verabredet. Wie es der Zufall will, musste der erst noch sein Auto waschen, womit sich die Abfahrt um ca. eine Stunde nach hinten verschoben hat. So weit, so gut. Ich bin's ja schon irgendwie gewohnt.
Irgendwann, kam auch er zum verabredeten Treffpunkt und es folgte so gleich der erste, mehr oder weniger negative Punkt der anstehenden "Reise" - der gute Mann versteht zwar englisch (glaubte ich anfangs) spricht es aber nicht.
In selbigen Moment schießt mir die zuvor erhaltene, neue Information in den Kopf, dass ich die Herren nicht am Flughafen, sondern in Ihrem Hotel in Mangalore abholen sollte. Geblendet von dem blitz blank geputzten Auto und meinem Irrglauben, das Gajanar englisch kann, erkläre ich ihm, dass wir ins Taj Hotel und nicht an den Flughafen fahren. Als Antwort kam ein: "Jajajajajajaja". Hier hätte ich eigentlich schon das erste mal stutzig werden sollen...
Was folgt ist eine andert halb stündige Fahrt mit fünf beinahe Unfällen. Als ich mich traue, meine Augen wieder zu öffnen, in der Hoffnung, dass ich noch lebe, bemerke ich, dass mir die Strecke sehr bekannt vor kommt. Ich bin sie schon mal gefahren. In die andere Richtung. Wir sind am Flughafen. Trottel.
Mir kommt allmählig in den Sinn, dass der doch kein englisch kann.
Nach mehreren telefonaten mit diversern Verantwortlichen stellt sich raus, dass man mir ziemlichen Quatsch erzählt hat. Also doch nochmal alles gut gegangen. Es folgte die zweite, eher schlechte Nachricht. Der Flieger hatte, wie sollte es auch anders sein, eine Stunde Verspätung. Ironiemodus AN: Macht aber nix, die Straßen sind gut ausgebaut und die verlorene Zeit können wir gut wieder rein holen. Ironiemodus AUS.
Aus mir unerklärlichen Gründen, haben wir es doch geschafft, rechtzeitig zurück in Manipal zu sein. Lebendig.
Jetzt konnte es auch los gehen. Ansprachen wurden gehalten. Es wurde allen möglichen Instanzen gedankt, das Band zum Büro wurde zerschnitten, es gab Häppchen und viele, viele neugierige Leute, die wissen wollten, wie man Lautsprecher und Solarzellen auf Papier drucken kann.
Das war's bis hier hin erstmal. Morgen fahren wir auf abentheuerliche Weise nach Goa. Wenn ich nicht wieder komme, dann bin ich wohl da verloren gegangen...
Frei nach dem Motto: "Bevor wir gehen wollen wir sagen können, wir haben gelebt." Das Partywochenende kann kommen!
Mittwoch: 23.01.2013
Heute war, mal wieder, keine Vorlesung. Statt dessen begann heute die internationale "pirnt on" Konferenz 2013, zu der unter anderem zwei unserer Dozenten aus Chemnitz eingeladen waren.
Donnerstag: 24.01.2013
Der Tag der Tage. Zumindest für die Jungs aus dem pmTUC Büro.
Heute ist die offizielle Einweihung der Forschungsräume. Doch bevor das passieren kann, ist noch einiges zu tun...
Jeder, der in irgendeiner Form der Uni Chemnitz angehört, hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Meine war es den Mitarbeiter des Auswertigen Amtes, Indien und den Abgeordneten für internationale Forschungsarbeiten vom Flughafen in Mangalore ab zu holen.
Ich hab mich um halb acht mit dem Fahrer verabredet. Wie es der Zufall will, musste der erst noch sein Auto waschen, womit sich die Abfahrt um ca. eine Stunde nach hinten verschoben hat. So weit, so gut. Ich bin's ja schon irgendwie gewohnt.
Irgendwann, kam auch er zum verabredeten Treffpunkt und es folgte so gleich der erste, mehr oder weniger negative Punkt der anstehenden "Reise" - der gute Mann versteht zwar englisch (glaubte ich anfangs) spricht es aber nicht.
In selbigen Moment schießt mir die zuvor erhaltene, neue Information in den Kopf, dass ich die Herren nicht am Flughafen, sondern in Ihrem Hotel in Mangalore abholen sollte. Geblendet von dem blitz blank geputzten Auto und meinem Irrglauben, das Gajanar englisch kann, erkläre ich ihm, dass wir ins Taj Hotel und nicht an den Flughafen fahren. Als Antwort kam ein: "Jajajajajajaja". Hier hätte ich eigentlich schon das erste mal stutzig werden sollen...
Was folgt ist eine andert halb stündige Fahrt mit fünf beinahe Unfällen. Als ich mich traue, meine Augen wieder zu öffnen, in der Hoffnung, dass ich noch lebe, bemerke ich, dass mir die Strecke sehr bekannt vor kommt. Ich bin sie schon mal gefahren. In die andere Richtung. Wir sind am Flughafen. Trottel.
Mir kommt allmählig in den Sinn, dass der doch kein englisch kann.
Nach mehreren telefonaten mit diversern Verantwortlichen stellt sich raus, dass man mir ziemlichen Quatsch erzählt hat. Also doch nochmal alles gut gegangen. Es folgte die zweite, eher schlechte Nachricht. Der Flieger hatte, wie sollte es auch anders sein, eine Stunde Verspätung. Ironiemodus AN: Macht aber nix, die Straßen sind gut ausgebaut und die verlorene Zeit können wir gut wieder rein holen. Ironiemodus AUS.
Aus mir unerklärlichen Gründen, haben wir es doch geschafft, rechtzeitig zurück in Manipal zu sein. Lebendig.
Jetzt konnte es auch los gehen. Ansprachen wurden gehalten. Es wurde allen möglichen Instanzen gedankt, das Band zum Büro wurde zerschnitten, es gab Häppchen und viele, viele neugierige Leute, die wissen wollten, wie man Lautsprecher und Solarzellen auf Papier drucken kann.
Das war's bis hier hin erstmal. Morgen fahren wir auf abentheuerliche Weise nach Goa. Wenn ich nicht wieder komme, dann bin ich wohl da verloren gegangen...
Frei nach dem Motto: "Bevor wir gehen wollen wir sagen können, wir haben gelebt." Das Partywochenende kann kommen!
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